die Karnevalskiste die Karnevalskiste die Karnevalskiste

Wissenswertes und Lustiges rund um die 5. Jahreszeit

Karnevalslexikon

Karnevalslexikon: Wissenswertes zum Karneval, Fasnacht und Fasching von A bis Z.

Aachener KarnevalAus Aachen stammt die Tradition der Uniform tragenden Karnevalsgesellschaften.
AdjutantenDie sind die drei Begleiter des Dreigestirns. Sie kümmern sich um die Garderobe, helfen den Tollitäten beim an- und auskleiden, helfen und unterstützten sie. Der Adjutant des Prinzen kommt aus der Prinzengarde, die von Bauer und Jungfrau aus der Ehrengarde.
Ae(Ä)hzezuppErbsensuppe, die traditionell in Köln zu Karneval verspeist wird.
AhoiGrußformel des Karnevals in Norddeutschland.
AlaafGrußformel des Karnevals in Köln. Woher das Wort kommt, weiß allerdings keiner so genau. Der Ausruf "all-af" hieß im Mittelalter "alles hinunter" oder "alles weg". Im 16. Jahrhundert wurde durch den Fürsten Metternich "Cöllen al aff" (= Köln über alles) in einer Bittschrift verwendet. Im Karneval 1733 wurde "Cöllen Alaaf" als Lob- und Trinkspruch nachgewiesen. Bis vor etwa 20 Jahren hieß es noch "Köllen alaaf!", das "n" wurde danach einfach weggelassen.
AltbierBeliebte Droge in Düsseldorf zur Steigerung der närrischen Lebensfreude.
AppelsinefunkMitglied der Nippeser Bürgerwehr, die orangefarbene Uniformen tragen.
AschermittwochAm Aschermittwoch ist alles vorbei. Traditioneller Beginn der wichtigsten Fastenzeit des Christentums. Eingeführt hat ihn Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert.
BannerhärDer Bannerhär ist bei der Kölner Narrenzunft der Titel für den Präsidenten, wie er früher auch bei vielen anderen Gesellschaften üblich war.
Basler FasnachtDie Basler Fasnacht ist die grösste Fasnacht der Schweiz. Sie beginnt am Montag nach Aschermittwoch um 4:00 Uhr morgens mit dem Morgestraich, dauert exakt 72 Stunden, endet also am Donnerstagmorgen wiederum um 4:00 Uhr mit dem Endstraich.
Basler KünstlerlarveDie Basler Künstlerlarve gibt es ganz genau seit dem Jahre 1921. Umfangreiche Informationen bei >> www.baselinsider.ch
Bauer"Seine Deftigkeit" stellt Köln als Mitglied der Reichsbauernschaft dar. Auf seinem Hut trägt er - zumindest laut Tradition - 125 Pfauenfedern, die die Unsterblichkeit der freien Stadt Köln symbolisieren. Sein Insignum ist der Stadtschlüssel. Zu seinem Ornat gehört der Dreschflegel, den er nach Ende der Session behalten darf. (Quelle: www.ig-delrather-karneval.de)
BauernfastnachtDie Fastnacht in einigen Regionen der Schweiz, Österrreichs sowie nördlich des Bodensees endet erst fünf Tage später, also am Sonntag nach Aschermittwoch.
BautaDie Bauta (Betonung auf ù) ist ein Kleidungsstück, das im venezianischen Karneval eine große Rolle spielte. Sie war ursprünglich ein kurzer, durch Spitzenstickerei verzierter Umhang mit einer schwarzen Seidenkapuze, der über dem weißen Cape, dem Tabarro, getragen wurde. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
Beueler WäscherinnenIn Bonn-Beuel hatte sich seit Jahrhunderten der Gewerbezweig der Beueler Wäschereien etabliert. Im Jahr 1824 entschlossen sich einige Wäscherinnen, die Männerherrschaft im Karneval aufzubrechen. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
BonnaBezeichnung für die jeweils regierende Bonner Karnevalsprinzessin.
BräutelnDas Fastnachtsbrauchtum des Bräutelns wird in etlichen Ortschaften der Region Hohenzollern-Sigmaringen gepflegt.
Bund Deutscher KarnevalDachverband der deutschen Faschings- bzw. Karnevalsvereine.
BüggelBeutel zum Sammeln von "Kamelle"
BüttSpezielles Rednerpult für Büttenreden in Fassform. Das Wort stammt von Waschzuber ab, da dort ursprünglich die dreckige Wäsche gewaschen wurde.
BüttenredeDie Büttenrede war ursprünglich eine oft in Reimform verfasste Rede, die in einem speziellen Rednerpult "der Bütt" vorgetragen wurde. Weiterlesen >>
BützchenKüsschen in Kölner Karneval. Zu Karneval ist das Bützen überall erlaubt, egal auf die Wange oder den Mund, und verpflichtet zu nichts. Auch Fremde werden von diesem Brauch nicht verschont. Bützchen schmecken gut, tun gut, sind gut!
CCComitee Düsseldorfer Carneval - nicht zu verwechseln mit dem Consularischen Corps.
Carnaval de OruroDer Karneval von Oruro ist ein religiöses Fest, das zu Ehren der "Virgen del Socavon" (Jungfrau der Bergwerksstollen) veranstaltet wird; in ihm leben Elemente der präkolumbischen Religion der indigenen Völker des Hochlandes fort. Er findet jährlich statt und ist eine der touristischen Hauptattraktionen Boliviens. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
ClownEines der beliebtesten Kostüme im Karneval. Eine besondere Form ist der "Lappenclown"
Colombina ColoniaKölner Damen K.G. Colombina Colonia "De kölsche Düvjer".
DamensitzungKarnevalssitzung ausschließlich für Frauen.
Deutsches FastnachtmuseumDas Deutsche Fastnachtmuseum findet man in Kitzingen am Main und zeigt Exponate zur kulturgeschichtlichen Entwicklung der Fastnacht.
Doof NossWörtlich übersetzt "Taube Nuss". Hans Hachenberg stieg über Jahrzehnte als "Doof Noss" in die Bütt und begeisterte die Narrengemeinde.
DooschDurst. In Köln hat man ihn zu Karneval immer, aber nur auf Kölsch.
DreigestirnBei Dreigestirn (Trifolium) teilen sich drei Personen die Regierungsmacht über das Narrenvolk während des Karnevals. Berühmt ist vor allem das Kölner Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Es entspricht ideologisch dem Prinzenpaar in anderen Narrenhochburgen.
Düsseldorfer KarnevalDer Düsseldorfer Karneval beginnt am 11. November eines jeden Jahres mit dem symbolischen Erwachen des Hoppeditz und endet am Aschermittwoch des Folgejahres mit dessen Beerdigung. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
ElfE(galite), L(iberte), F(raternite) - Einheit, Freiheit-Brüderlichkeit - die Anfangsbuchstaben ergeben aneinandergereiht das Wort "Elf". Am 11.im 11. um 11.11 Uhr wird die neue Session eröffnet.
ElferratDer Sitzungspräsident steht dem "Elferrat" vor, allerdings als "gleicher" (Jeck) unter lauter Jecken. (Das ist allerdings nur die Theorie, die Praxis sieht oft anders aus!)
EquipechefDas ist Chef der Equipe, die aus den Soldaten der Prinzengarde besteht. Sie begleitet das Dreigestirn auf jede Sitzungsbühne. Der Equipechef teilt die Equipe ein und sorgt dafür, dass jeder zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist. (Quelle: www.ig-delrather-karneval.de)
FahnenDie Fahnen werden je nach Ausführung auch Standarten oder Plaggen genannt.
FaschingFasching ist eine andere Bezeichnung für den Karneval, es ist lediglich eine Begriffsvariation und kein abweichendes, spezielles Brauchtum.
Faschings- und KarnevalsmuseenZur Übersicht >>
FaschingskostümeVerschiedene kostenlose Anleitungen für Kostüme und Verkleidungen finden Sie >> hier.
FasnetsküchleTraditionelles, in Fett gebackenes Hefegebäck
FastelovendRheinische Bezeichnung für den Karneval.
FastenzeitDas Ende des Karnevals am Aschermittwoch ist zugleich der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern. Ausnahmen sind die Bauernfastnacht und die Basler Fastnacht.
FastnachtFastnacht ist eine andere Bezeichnung für den Karneval, es ist lediglich eine Begriffsvariation und kein abweichendes, spezielles Brauchtum.
FastnachtshexeDie Fastnachtshexe ist eine der populärsten Figuren in der schwäbisch-alemannischen Fasnet.
Festkomitee des Kölner KarnevalsDas Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V. ist die Gesamtinteressen-Vertretung von über 100 Kölner Karnevalsgesellschaften. Aufgabe des Festkomitees ist es, die Tradition und das Brauchtum des Kölner Karnevals zu pflegen sowie seine kölsche Eigenart und Ursprünglichkeit zu erhalten. Homepage: www.koelnerkarneval.de
FischessenAm Aschermittwoch trifft man sich in Rheinland traditionell zum Fischessen.
FlönsEinfache Kölner Blutwurst (Blootwoosch). Sie sollte leicht angeräuchert und im Naturdarm sein.
Fuldaer FastnachtDie Fölsch Foaset (fuldaerisch für "Fuldaer Fastnacht") bezeichnet die Fastnachtssaison in der osthessischen Stadt Fulda, die heute eine bedeutende Karnevalshochburg Hessens ist. Die Geschichte des Fuldaer Karnevals reicht zurück bis in das 15. Jahrhundert. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
FunkenDie Kölner Stadtsoldaten, wegen ihrer roten Uniform auch "Funken" genannt, zerstreuten sich nach dem Einmarsch der Franzosen 1794 in alle Winde. Als 1823 die "Wiedergeburt" des Kölner Karnevals stattfand, erinnerte man sich auf der "Suche nach den goldenen Zeiten" auch der Roten Funken, des "Jeckenbähnchens" und der "Hillige Knäächte un Mägde". Sie alle marschierten im ersten Rosenmontagszug mit - und das tun sie noch heute. (Quelle: www.kirchenweb.at)
FunkenbiwakTraditionelles Zeltlager der Roten Funken auf dem Neumarkt am Karnevalssamstag. Seit 1973 trifft man sich ab 11 Uhr im Kostüm oder in Zivil zu Kölsch und Erbsensuppe.
FunkenfeuerDas Funkenfeuer wird am Funkensonntag abgebrannt und erinnert stark an heidnische Bräuche zur Winteraustreibung.
FunkenmariechenDie Tänzerin beim Tanzcorps einer der Funkengesellschaften wir Funkenmariechen oder Regimentstochter genannt. Die typische Kleidung eines Mariechens ist eine Uniform mit Dreispitz und Perücke, kurzem Röckchen mit Petticoat, darunter Strumpfhose und weißes Spitzen- oder Rüschenunterhöschen.
FunkensonntagSonntag nach Aschermittwoch
Fünfte JahreszeitDie "fünfte Jahreszeit" ist eine humorvolle Bezeichung für den Karnevalszeit, beginnend am 11.11.
GaffelschrieverSchriftführer der Karnevalsgesellschaft
GardetanzDiese Fastnachts-Ballette haben ihren Ursprung in den französischen "Ballett-Maskeraden" des 16. Jahrhunderts.
GeisterzugEin Höhepunkt des alternativen Karnevals in Köln, samstagabends ziehen dunkle Gestalten (Geister etc.) durch die Kölner Straßen.
GroppenfasnachtDie Groppenfasnacht ist eine Besonderheit aus der Ostschweiz (Ermatingen am Bodensee). Sie wird am Sonntag "Lätare ", drei Wochen vor Ostern, begangen.
GuggenmusikDie Guggenmusik ist eine absichtlich "schräg" gespielte Blasmusik und ist in der Schweizer Fastnacht sowie in der schwäbisch-alemannischen Fasnet zu Hause. Sie wird in der Schweiz und in Süddeutschland auch "Guggemoseg", "Guuggemusig", "Guggamusik", "Güggemüsig" oder "Chatzemusig" (Katzenmusik) genannt. Jährlich findet in Schwäbisch Gmünd das größte "Internationale Guggenmusik-Treffen" der Welt statt.
Gürzenich"Der Herren Tanz- und Festhaus". Schon um 1440 für den Karneval genutzt - bis heute ist der Gürzenich die zentrale "hochfestliche Stätte kölnischen Karnevalstreibens" geblieben. Prinzenproklamation und ARD-Fernsehsitzung finden u.a. hier statt. Er ist sozusagen das Olympiastadion des Kölner Karnevals.
Halt PohlHalt Pohl lautet der Narren-Schlachtruf seit 1936 in Mönchengladbach. "Halt Pohl" bedeutet etwa soviel wie "Halt die Stange", dem Karneval treu bleiben.
HarlekinIn Überarbeitung
HelauIn Deutschland die meist verbreitete Grußformel des Karnevals. In Köln sollte man sie jedoch tunlichst meiden.
HolfburgMeist Anfang Januar zieht das das Kölner Dreigestirn in die Hofburg (seit 1971 das heutige Dorint Kongress Hotel) ein. Die Zimmer werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
HoppeditzKarnevalsfigur im Düsseldorfer Karneval. Er eröffnet die Karnevalssession mit einer satirischen Rede am 11.11. und wird am Aschermittwoch feierlich zu Grabe getragen. Für einen Düsseldorfer kommt es einem Ritterschlag gleich, in die Rolle des Hoppeditz schlüpfen zu dürfen.
Hänneschen-TheaterIm Hänneschen-Theater lebt ein Stück Herz von Köln – seit 1802. Alle Stücke werden auf kölsch geschrieben und gespielt. Hänneschen und Bärbelchen sind die Lieblinge aller Kölschen. Das Stockpuppen-Theater sieht die beiden in den Kinder-Vorstellungen als Geschwisterpaar und in den Abendvorstellungen als kölsches "Liebespaar" und als Mittelpunkt der "Knollendorfer Sippschaft". Zur Homepage des Theaters >>
HäsIn der schwäbisch-alemannischen Fasnet tragen die Narren keine jährlich wechselnde Verkleidung, sondern stets dasselbe Kostüm, das "Häs" genannt wird.
Im(m)iZugereister (Immigranten). In Köln wird der Ausdruck zur Karnevalszeit insbesondere für Besucher aus anderen Regionen verwendet.
InsignienDie Zeichen der Macht der Narrenherrscher. Bei der Prinzenproklamation werden sie dem Dreigestirn übergeben, müssen nach der Session wieder abgegeben werden. Der Prinz bekommt die Pritsche (geht auf die Fruchtbarkeitsrute der Germanen zurück), mit der er über das Narrenvolk regiert. Der Bauer trägt die Schlüssel zur Stadt. Sie erinnern an die Schlacht von Worringen, als die Bauern den freien Bürgern gegen den Kardinal halfen, zum Dank die Stadtschlüssel bekamen. Die Jungfrau bekam als letztes ein Insignum: den Spiegel. Ein altes Stück aus dem Stadtmuseum, in dem "Ihre Lieblichkeit" ihre Schönheit betrachten kann. (Quelle: www.ig-delrather-karneval.de)
Jan von WerthDer Reitergeneral blickt seit 101 Jahren vom hohen Denkmal-Sockel auf dem Altermarkt auf das närrische Treiben in der Stadt und seit dem 6. Mai 1995 hat er auch einen Platz auf dem Rathausturm. Alljährlich auf Weiberfastnacht erinnert das Reiterkorps "Jan von Werth" an der Vringspooz an das Wiedersehen des zum General aufgestiegenen Jan mit der Magd Griet, die ihn als Bauernburschen auf dem Kümpchenshof einst verschmäht hatte. "Wer et hättgewoss" seufzt sie und er setzt dem entgegen: Wer et hätt gedonn!" (Quelle: www.kirchenweb.at)
JeckKarnevalsfreund, Narr. Wer Karneval feiert ist ein Jeck. Im Kölner Dialekt bedeutet "jeck" närrisch oder verrückt.
JungfrauSymbolisiert die freie, unabhängige, keiner fremden Macht unterworfene Stadt Köln. Die Mauerkrone auf ihrem Kopf steht für die Unbesiegbarkeit der Stadt. Mit zwei Ausnahmen unter den Nazis wird die Jungfrau von Männern dargestellt (1938 Paula Zapf und 1939 Else Horion). Ihr Insignum ist der Spiegel. (Quelle: www.ig-delrather-karneval.de)
Kalte EnteMixgetränk in der kölschfreien Zone "Saal": Eine Karaffe mit Wein und Sekt und einer geschälten Zitrone. Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der letzte Erzbischof und Kurfürst von Trier, soll das Getränk erfunden haben.
KamelleHeute ist "Kamelle" eine Sammelbezeichnung für die recht unterschiedlichen Wurfartikel bei den Umzügen, meist kleine Süßigkeiten, Blumen etc.
KarbatscheDie Karbatsche ist bei der Fastnacht am Bodensee und in Oberschwaben im Einsatz. Sie besteht aus mehreren Lederriemen oder geflochtenen Hanfseilen, die an einem Holzstab befestigt sind.
KarnevalKarneval ist die weitverbreiteste Bezeichnung für das närrische Treiben in der Zeit zwischen dem 11. November und dem Aschermittwoch.
Karneval in MazatlánDer Karneval in Mazatlán ist der bedeutendste Karneval von Mexiko und der angeblich weltweit Drittgrößte nach Rio und New Orleans. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
Karneval in RioIm 16. und 17. Jahrhundert brachten die Eroberer aus Spanien und Portugal ihren Karneval auch in die Karibik, nach Mittel- und Südamerika. Der Karneval in der brasilianischen Großstadt Rio de Janeiro ist heute eine der größten Straßenpartys der Welt.
Karneval in VenedigHistorisch betrachtet, erreichte der venezianische Karneval seinen Höhepunkt im 18. Jahrhundert. Ausgehend von den italienischen Fürstenhöfen entwickelten sich seit dem Spätmittelalter immer prunkvollere und aufwändigere Formen des Karnevals.Ausführliche Informationen bei >> Wikipedia
KarnevalistDer auftretende Künstler, nicht der feiernde Jeck.
KarnevalsmuseumZur Übersicht >>
KarnevalsordenDer Karnevalsorden ist eine Auszeichnung, die heutzutage meistens das Engagement eines Karnevalisten während der närrischen Zeit würdigt. Ursprünglich waren die Karnavalsorden ausschließlich als Persiflage auf das höfischem Zeremoniell und militärischer Auszeichnung gedacht. Seit dem 19. Jahrhundert war diese Ordensverleihung üblich. Heute überwiegt jedoch Stolz und echte Freude über die Auszeichnung.
KarnevalssitzungBestandteile des Festprogramms sind ua: Büttenreden, Einmarsch der Tollitäten, Gesangs- und Tanzdarbietungen, Ordensverleihungen etc.
KarnevalsumzügeDie Karnevalsumzüge in der heutigen Form wurden vermutlich 1823 eingeführt.
KarnevalsvereinKarnevalsvereine (Faschingsvereine oder Narrenzünfte) gibt es überall dort, wo Karneval in größerem Rahmen gefeiert wird.
KartenbusUmgebauter Bus, der in der Session auf dem Kölner Neumarkt steht. Hier kamm man Karten für alle Veranstaltungen, der dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften und für die Tribünen für Rosenmontags - und Schull- und Veedelszöch erwerben.
KlüngelDer kölsche Klüngel ist berühmt berüchtigt. Das Wort kommt ursprünglich von Knäuel. Konrad Adenauer erklärte den Klüngel so: "Man kennt sich und man hilft sich." (Quelle:www.willi-ostermann.de)
KnabbüßDas zur Ausstattung z.B. der roten Funken gehörende Holzgewehr, in dessen Laufmündung meist ein Blumensträußchen steckt. Nur das Fußvolk ist derart gerüstet. Das Wort leitet sich von Knallbüchse ab und meint auch ein aus Holunder gefertigtes Spielzeuggewehr für Kinder. (Quelle: ig-delrather-karneval.de)
KonfettiBunte, runde Papierschnipsel. Der Begriff Konfetti leitet sich vom italienischen Wort “confetti” für Zuckerzeug ab. Früher war es im Venedig Brauch sich an Fasching mit Konfekt und Süßigkeiten zu bewerfen.
KöbesDer Köbes, hin und wieder noch in kölschen Brauhäusern anzutreffen, ist eine "Versorgungseinrichtung" ganz besonderer Art. Gastfreundlichkeit nimmt er sehr wörtlich - der Gast hat ihn immer zu hofieren und ihm gegenüber aufmerksam und freundlich zu sein. Dafür bekommt er dann auch das "Kölsch" als Nachschub. Wird ein anderes Getränk bestellt, erntet der Gast mitunter nicht nur ablehnendes Kopfschütteln, sondern er hat nach einiger Zeit das komische Gefühl, gar nicht anwesend zu sein. Der Köbes übersieht ihn einfach! (Quelle: www.kirchenweb.at)
Kölner DreigestirnDas Kölner Dreigestirn, auch Trifolium genannt. Die Jungfrau als "beschützende Mutter Colonia" wird immer von einem Mann dargestellt. Der Bauer, Symbol der "Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt Köln", schwingt wie eh und je seinen Dreschflegel und der Prinz ist nicht nur der strahlende Held Karneval, sondern auch Synonym für kölsche Fastelovend, für Bützcher und Kamelle. (Quelle: www.kirchenweb.at)
Kölner KarnevalIn Überarbeitung
KölschKölsch ist alles: Sprache, Gemöt un Geblöt und vor allem ein herrliches obergäriges Getränk.
LIESALiga Independente das Escolas de Samba do Rio de Janeiro, Liga der Sambaschulen in Rio de Janeiro
LappenclownDas Kostüm des Lappenclowns besteht aus hunderten bunter Stoffresten, die in kleinen "Lappen" neben- und übereinander genäht sind.
LarveDie Larve ist eine, aus dem Lateinischen abgeleitete Bezeichnung für die Gesichtsmaske.
Lecker MädcheAls "Lecker Mädche" bezeichnen die Kölner hübsche junge Frauen. Z.B. singen die Höhner: "Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche, dat bruch ene Kölsche öm jlöcklich ze sin."
LitschredeEine Rede, bei der der Vortragende es darauf anlegt, ausgebuht und von der Bühne gezerrt zu werden. Litschen bedeutet soviel wie Ausrutschen.
LuftschlangenEine Luftschlange ist ein dünner, bunter, zu einem kompakten Ring aufgerollter Papierstreifen. Bläst man in das Loch in der Mitte, so entfaltet sich diese und fliegt mit schlangenartigen Bewegungen durch die Luft.
LumpenballBesonderes Merkmal eines Lumpenballs ist, dass die Besucher zwar ähnlich einem Kostümball verkleidet erscheinen, allerdings handelt sich bei den Kostümen meistens um zerschlissene, abgetragene Kleidung (umgangssprachlich "Lumpen"). Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia.
Mainzer FastnachtMainz zählt zu den großen Karnevalshochburgen. Die "Meenzer Fassenacht" ist bekannt für ihre ihre politisch-literarische Tradition, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht.
Mardi GrasMardi Gras ist die französische Bezeichnung für den Karnevasdienstag und heißt übersetzt eigentlich "fetter Dienstag". Der Name kommt daher, dass am letzten Karnevalstag vor der Fastenzeit oft sehr fettreiche Speisen gegessen wurden.
Mariechen"Et Marie" ist eine Tänzerin beim Tanzcorps einer der Funkengesellschaften. Siehe auch: Funkenmariechen.
MaskeUmfangreiches PDF zum Thema Masken bei >> Umweltbildung.at
MaskenballIn Überarbeitung
MorgestraichAm Fastnachtsmontag um 4 Uhr in der Früh beginnt die Basler Fasnacht mit dem "Morgestraich": Zu dieser Auftaktveranstaltung kommen die Fasnachtscliquen (Fastnachtszünfte) in der Basler Innenstadt zusammen und stimmen mit Trommeln und Piccoloflöten gemeinsam den ersten Marsch, den Morgestraich, an. Diese Tradition begann in ihren wichtigsten Zügen bereits im Jahr 1835.
MummenschanzMummenschanz ist ursprünglich die Bezeichnung eines Glücksspiels mit Würfeln, das als Bestandteil von Maskenumzügen auch im Brauchtum von Fastnacht und Karneval eine Rolle spielte, und hat seither die Bedeutung "Maskerade, Maskenspiel" angenommen. Quelle und weitere Informationen bei >> Wikipedia
MurgaMurga ist ein Begriff aus dem südamerikanischen Karneval. Er bezeichnet zum einen spezielle Musik- und Tanzgruppen, die in Uruguay und Argentinien populär sind – zum anderen den Karneval selbst.
MuseenZum Verzeichnis der Karnevals- und Faschingmuseen >>
MutzenDie Mutzen (Muzzen oder Muzen) sind ein typisches, fettreiches Karnevalsgebäck.
MädchensitzungDie "Kölner Mädchensitzungen" hießen ursprünglich, als sie nach dem Krieg eingeführt wurden "Kölscher Hausfrauen-Nachmittag"
MöhnenDie große Stunde der Möhnen schlägt bei der rheinischen Weiberfastnacht: Dann ziehen die Möhnen, die närrischen Weiber, zum Rathaus, um dort die Herrschaft der Männer zu brechen.
NarrDer Narr ist einfach jemand, der gerne Späße macht und Karneval feiert.
NarrenbaumDer Narrenbaum der schwäbisch-alemannischen Fasnet erinnert optisch an den Maibaum. Er ist ein ca. 30 Meter hoher Nadelbaum, dessen Äste bis auf die Krone entfernt wurden und dessen Rinde geschält ist. Der meist mit bunten Bändern geschmückte Baum wird am Schmotzigen Donnerstag (Weiberfastnacht) in einer Gemeinde aufgestellt und in der Nacht zum Aschermittwoch wieder eingeholt.
NarrenkappeDie Narrenkappe wurde 1827 von einem preußischen General in Köln eingeführt damit man die Narren leichter erkennen konnte. Andere Gegenden übernahmen dies dann später. Die Form der Kappen entsprach zuerst jener Mütze, die die Jakobiner der Französischen Revolution von 1789 trugen. Die Form der Kappen änderte sich schon bald, die dreischellige, dreischnabelige Kappe entstand.
NarrenrufEine Übersicht über viele Narrenrufe bei Wikipedia >>.
NarrensprungDas Wort des Narrensprungs stammt ursprünglich aus dem Ort Rottweil und hat sich von dort verbreitet. Der Vereinsvorstand trägt die Bezeichnung Zunftmeister.
NarrenzunftBezeichnung im schwäbisch-alemannischen Raum für einen Fastnachtsverein.
NarrhallamarschDer Narrhallamarsch hat seinen Ursprung im Mainzer Karneval und ist eine Wortschöpfung aus "Narr" und "Walhalla".
NelkensamstagAndere Bezeichung für den Karnevalssamstag.
NubbelDer Nubbel ist eine angekleidete Strohpuppe, die die Figur des Sündenbocks im rheinischen Karneval symbolisiert.
NubbelverbrennungDer Nubbel wird in der Nacht vom Veilchendienstag zum Aschermittwoch verbrannt wird. Dem Volksglauben nach sind danach alle während der Karnevalszeit begangenen Sünden vergeben.
OrdenSiehe Karnevalsorden
Orden wider den tierischen ErnstVerliehen wird der Orden seit dem Jahr 1950 durch den Aachener Karnevalsverein. Er geht in der Regel nicht an einen Karnevalisten, sondern an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die durch "Humor und Menschlichkeit im Amt" positiv aufgefallen sind.
OrnatDas "Kostüm" von Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind dem Gewand des Kaisers in der burgundischen Mode aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts nachempfunden. (Quelle: ig-delrather-karneval.de)
OstermannWilli Ostermann (1876-1936). Mit dem Lied "Däm Schmitz sing Frau eß durchgebrannt" schaffte er 1907/1908 den Durchbruch auf der Karnevalsbühne. Er war der bekannteste Liederdichter und Liedersänger des kölnischen Karnevals vor dem Zweiten Weltkrieg.
PittermännchenEin kleines, handliches Fass mit exakt zehn Litern Kölsch.
PrinzDer Prinz ist das Oberhaupt der Narren in einem Ort – gewählt für eine Session. Je nach regionaler Tradition ist er ein Alleinherrscher oder muss sich die "Macht" mit einer Prinzessin oder einem Dreigestirn teilen.
PrinzenpaarIn Überarbeitung
PriproBei einer der ersten Karnevalssitzungen der Session, der sogenannten "Prinzenproklamation", wird das Dreigestirn in sein Amt erhoben und proklamiert. Hierbei erhalten Prinz, Bauer und Jungfrau durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln die Insignien des kölschen Karnevals, sprich Pritsche, Schlüssel und Spiegel. Danach gehört die Macht in Köln bis Aschermittwoch den Jecken.
PrunksitzungDie Prunksitzung ist die wichtigste Karnevalssitzung eines Karnevalsvereins.
Quetschbüggel"Klavier des kleinen Mannes"; Kölsch für "Akkordeon".
RaketeBesonderer Beifall bei der Karnevalssitzung, sie gilt als höchste Gunstbezeugung.
RegimentstochterDie Tänzerin beim Tanzcorps einer der Funkengesellschaften wird Funkenmariechen oder Regimentstochter genannt.
RevueIn den zwanziger und dreißiger Jahren waren die "kölschen Revuen" im "Groß Köln" (heute Sartory) die Attraktion im karnevalistisch gestimmten Köln. (Quelle: www.kirchenweb.at)
RosenmontagDer Rosenmontag stellt den Höhepunkt des karnevalistischen Treibens dar, vor allem in rheinischen Gegenden.
RosenmontagszugWie der Name schon sagt, findet dieser Karnevalsumzug am Rosenmontag statt. Der größte Rosenmontagszug findet in Köln, der zweitgrößte in Mainz statt.
Rottweiler LarveDie Rottweiler Larve wird aus Lindenholz geschnitzt und anschließend bemalt.
Rußiger FreitagDer Rußige Freitag ist ein Begriff aus der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Er bezeichnet der Freitag zwischen dem Schmotzigen Donnerstag und dem Schmalzigen Samstag.
SchemeDie Scheme (von althochdeutsch scema) bezeichnet in Österreich, der deutschsprachigen Schweiz, im süddeutschen Raum und in der Oberlausitz eine oft aus Holz oder kaschiertem Papier gefertigte Maske.
Schmalziger SamstagDer Schmalzige Samstag ist im schwäbisch-alemannischen Raum die Bezeichnung für den Karnevalssamstag.
SchnurrenDas Schnurren ist ein Brauch aus der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Dabei ist es (jedenfalls im traditionellen Brauchtum) üblich, dass die maskierten Narren anderen Menschen in der Öffentlichkeit die Meinung sagen. Beleidigende Worte sind dabei verpönt, wogegen Unsinn ausdrücklich erlaubt ist. Außerdem greifen die Narren gerne Ereignisse des zurückliegenden Jahres in ihrer Rede auf.
Schull- un VeedelszöchDie Schull- un Veedelszöch heißen übersetzt aus dem Kölschen Dialekt "Schul- und Viertelszüge". Wie der Name andeutet, handelt es sich um Karnevalsumzüge, die von Schulen und diversen Stadtteilgruppen zusammengestellt werden.
SchunkelnIn Überarbeitung
SchwellkoppDer Schwellkopp (Plural Schwellköpp) ist eine Spezialität der Mainzer Fastnacht. Diese riesigen Köpfe haben vor allem beim Rosenmontagszug eine wichtige Rolle.
Schwäbisch-alemannische FastnachtDie schwäbisch-alemannische Fastnacht wird in Südwestdeutschland (Baden-Württemberg und bayerisches Schwaben) sowie in Teilen der Schweiz und Österreichs gefeiert.
SessionDie Session im Karneval oder Fasching beginnt am 11.11. eines Jahres und endet am Aschermittwoch des darauf folgenden Jahres.
StippefoddHerausgestreckter Hintern. Berühmt durch den Stippeföddches-Danz.
StrohbärDer Strohbär ist eine Figur der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht. Er leitet sich von der mittelalterlichen Figur des "Wilden Mannes" ab. Der Wilde Mann stand für Unheil, Gottesferne und so schließlich auch stellvertretend für den Teufel. Weiterlesen >>
StrüssjerDie Strüssjer sind kleine Blumensträuße, die beim Kölner Karnevalsumzügen und -veranstaltungen geworfen oder verteilt werden.
StunksitzungDie Stunksitzung ist ein Gegenentwurf zum etablierten Karneval. Bewusst grenzt sich die Stunksitzung von der traditionellen Prunksitzung ab.
TanzgardeIn Überarbeitung
TanzmariechenUrsprünglich war das Tanzmariechen eine Erfindung des rheinischen Karnevals. Optisches Vorbild für die heutigen Tanzmariechen waren die so genannten Marketenderinnen des 18. Jahrhunderts.
TanzoffizierIn Überarbeitung
TeneriffaIn der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife findet sogar der zweitgrößte Karneval der Welt statt, nach dem von Rio de Janeiro. Der wichtigste Umzug findet am Karnevalsdienstag statt.
TollitätenDie Tollitäten sind die symbolische Regierung der Narren während des Karnevals oder Faschings. An ihrer Spitze steht der Prinz, der manchmal gemeinsam mit einer Prinzessin oder als Teil eines Dreigestirns regiert.
TrifoliumSiehe: Kölner Dreigestirn
TrommelweiberDie Trommelweiber haben eine zentrale Rolle bei den Faschingsumzügen in Bad Aussee in der Steiermark und sind über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Wie der Name sagt, sind sie während der Umzüge für das rhythmische Trommeln zuständig. Trommelweiber tragen ein weißes Gewand, das wohl einem Damennachthemd nachempfunden ist – und sind ausschließlich männlich!
TulpensonntagBezeichnung für den Karnevalssonntag
TuschEin besonderes musikalisches Stilelement auf Karnevalssitzungen ist der Tusch. Er wird in der Regel von mehreren Instrumenten (Blechbläser und Trommeln) gleichzeitig eingespielt.
Tünnes un SchälTünnes, der bäuerlich-deftige Spross und Schäl, der hinterhältig-listige Vertreter Kölner Männlichkeiten, verkörpern das, was hunderttausenden von Kölner von Geburt an ins Blut gelegt worden ist und noch wird: Kölsche Eigenarten, für Nichtkölner mitunter schwer verständlich, weil so manche Eigenart als Unart verstanden wird. Auf keinem Geburts- oder Taufschein sind ihre Namen zu finden. Gleichwohl noch heute in aller Munde, leben sie im Kölner Hänneschen-Theater weiter: Immer über ihre Verhältnisse, aber dennoch weit unter Niveau! (Quelle: www.kirchenweb.at)
TütüüFranzösische und danach eingekölschte Bezeichnung für ein Balettröckchen. Gerne auch von Männern getragen, etwa beim kölschen Singspiel "Divertissementchen" in der Oper.
Uniform KölnDer "ewige" K(r)ampf in der Fastelovends-Hierachie: Die einen stehen auf die Frack-Gesellschaften (Komitee-Gesellschaften), die anderen begeistern sich für die Korps, also die Uniformierten. Zu den fünf Traditionskorps Rote Funken, Blaue Funken, Ehrengarde, Prinzengarde und Altstädter gesellen sich mit dem Reiterkorps Jan von Werth, der Nippeser Bürgerwehr (auch Appelsine-Funke genannt) und der Ehrenfelder Bürgergarde (blau-gold Garde) weitere Korps, deren Mitglieder teilweise soviel Spaß an der silber- und goldbestressten Uniform haben, dass der ein oder andere schon einmal vergisst, dass er eigentlich das Militär parodieren und nicht imitieren soll. (Quelle: www.kirchenweb.at)
VSANDie Abkürzung VSAN steht für die "Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte".
Veedel"En unserem Veedel" hieß eines der ersten Lieder der Bläck Fööss. das ist jetzt 25 Jahre her. Als "Nachwirkung" ist jedoch festzuhalten, dass das Veedels-Bewusstsein der Kölner und der Kölschen seitdem ständig gestiegen ist. Im früher verpönten "Vrings-Veedel" (Severinsviertel) geboren zu sein erhebt den Glücklichen oder die Glückliche schon fast in den kölschen Uradels-Stand. Den Reiz eines jeden Veedels kann man nicht beschreiben, man muss ihn in Nippes, am Eigelstein, op Ihrefeld, en Düx un en Braunsfeld selbst entdecken. (Quelle: www.kirchenweb.at)
VeilchendienstagBezeichnung für den Karnevalsdienstag
VeilchendienstagszugEin bekannter Karnevalsumzug am Veilchendienstag findet in Mönchengladbach statt.
VenedigIn Überarbeitung
VerkleidenIn Überarbeitung
WagenengelWagenbegleiter beim Karnevalsumzug, die für die Sicherheit der Zuschauer verantwortlich sind.
WaggisDer Waggis ist ein sehr beliebtes Kostüm auf der Basler Fasnacht. Es stellt einen Elsässer Tagelöhner dar, der beim Gemüseanbau hilft. Seine wichtigsten Insignien sind die Nationalfarben Frankreichs (Blau, Weiß, Rot) sowie ein Gemüsenetz.
WeiberfastnachtWeiberfastnacht (Wieverfastelovend, Schmutziger Donnerstag) wird am Donnerstag vor Rosenmontag gefeiert.
WeißnarrIn der schwäbisch-alemannischen Fastnet tritt mancherorts der Weißnarr auf. Vor allem auf der Hochebene Baar und entlang des Neckars ist diese besonders kostümierte Fastnachtsfigur verbreitet.
Willi OstermannWilli Ostermann (1876-1936) war der bekannteste Liederdichter und Liedersänger des kölnischen Karnevals vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Lied "Däm Schmitz sing Frau eß durchgebrannt" schaffte er 1907/1908 den Durchbruch auf der Karnevalsbühne.
Winterthurer FasnachtDie Winterthurer Fasnacht ist die Fasnacht von Winterthur und kann auf eine Tradition bis ins 15. Jahrhundert zurückblicken. Sie ist die grösste Fasnacht des Kantons Zürich. Quelle und Weiterlesen bei >> Wikipedia
Y-KutschEin zweispänniger Wagen im Rosenmontagszug.
ZabelSäbel der Gardisten, er ziert die Uniform der Reiter und der Offiziere.
ZappesBierzapfer und Bierausschank im Eingangsbereich eines Kölner Brauhauses.
ZochAls Zug, auf kölsch "Zoch", werden in Köln die zahlreichen Karnevalsumzüge bezeichnet. Wenn aber von "dem Zoch" die Rede ist, sprechen die Kölner meist vom Rosenmontagszug.
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